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Was mobile-first indexing wirklich bedeutet

Was mobile-first indexing wirklich bedeutet
Der Elektronik-Shop TechPlus hatte eine perfekte Desktop-Website. Sauberer Code, schnelle Ladezeiten, alle Produktinfos sichtbar. Ihre mobile Version? Abgespeckt bis zur Unkenntlichkeit. Ein typischer Anfängerfehler ist zu denken, dass mobile Nutzer weniger Informationen brauchen. Deshalb werden auf mobilen Seiten oft wichtige Details versteckt oder ganz weggelassen. Technische Specs in Akkordeons versteckt, Kundenbewertungen nur über drei Klicks erreichbar. Das erscheint logisch wegen des kleineren Bildschirms. Experten wissen aber, dass Google seit 2019 hauptsächlich die mobile Version einer Website für das Ranking nutzt. Auch für Desktop-Suchanfragen. TechPlus verlor Rankings, weil ihre mobile Seite zu wenig Inhalt hatte. Google konnte nicht erkennen, wofür die Produkte relevant waren. Die strukturierten Daten fehlten komplett auf der mobilen Version. Wir haben die mobile Seite komplett überarbeitet. Alle Inhalte blieben erhalten, nur anders strukturiert. Klappbare Bereiche für Details, aber alles im HTML vorhanden. Nach der Umstellung dauerte es vier Wochen bis Google die Änderungen vollständig erfasst hatte. Die organischen Zugriffe stiegen um 47%. Der wichtigste Lerneffekt? Mobile ist nicht die Light-Version.

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